Esther Boesche | Internationale Multimedia Künstlerin



Politically incorrect | Esther Boesche

Politically incorrect | Esther Boesche

Esther Boesche

Kunst ist für mich etwas mit Neugier machen, oder mit Liebe ansehen.

„Ich habe immer zu viel über alles wissen wollen, und bin damit so einigen Leuten auf den Keks gegangen“, sagt Multimedia Künstlerin Esther Bösche, deren Arbeiten sich mit politischen, anthropologischen und sozialen Systemen beschäftigen.

Esther Boesche, die 1980 in Bremerhaven geboren wurde, ist in Norddeutschland aufgewachsen und hat wie sie selbst sagt, zwanghaft aus innerer Notwendigkeit heraus immer schon irgendwie neue und andere Dinge aus all den verschiedenen Dingen und Materialien machen müssen, die um sie herum waren, und die ihr zur Verfügung standen.

I keep bleeding | Esther Boesche

I keep bleeding | Esther Boesche

Kunst machen diente schon von der Kindheit an der Selbsterkenntnis und der Orientierung. „Ich habe mich einfach nie mit der erst besten Antwort zufrieden geben können, und es hat mich gestört, wenn man mir gesagt hat so wird das gemacht, oder wir machen das hier immer so“, sagt Boesche. Kunst machen über etwas ist eine Möglichkeit dieses Etwas und die eigene Beziehung zur zu diesem Etwas etwas besser kennen zu lernen.

Das hat dann auch irgendwie viel mit Akzeptanz zu tun, Akzeptanz für das eigene, aber auch für das was man nicht ändern oder verstehen kann. Das Verstehen, das Suchen nach dem Selbst und dem Kern und Wesen der Dinge und wie wir Menschen spielt in Boesche`s Werk eine grosse Rolle.

Broken ritual | Esther Boesche

Broken ritual | Esther Boesche

Boesche`s Werk ist mehr als ein visuelles Tagebuch oder die Beobachtung des eigenen Selbst. Ihre Arbeiten sind Spiegel, Spiegel für Gefühle, Systeme und Zeitgeist. Boesche ist interessiert in das Alltägliche, wie wir leben und miteinander umgehen.

Auf der Suche nach der Seele, Auswirkungen von Zusammenhängen und dem Menschlichen bedient sich Boesche dem Sammeln, Gegenüberstellen und Erschaffen von „Beweisen“. Das deutlich machen von Wiederholungen und sichtbar machen von Ähnlichkeiten, dienen in Boesche´s Werk oft als Hilfsmittel um mitteilen und zeigen zu können.

Esther Boesche hat an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel Kommunikationdesign und Fotografie studiert und ist dann 2013 mit einem DAAD Künstler Stipendium und dem Director`s Scholarship des International Center of Photography nach New York gegangen, um dort bei Nahland Blake und Abigail Simon zu studieren. 2015 hat Boesche in New York ihren MFA in Advanced Photographic Studies erhalten und teilt seitdem ihre Zeit in Deutschland und New York.

Erfahre mehr über Esther Boesche: www.estherboesche.com


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