Ann-Vanessa Ruffer – Digital Art – Ich sehe und zeige die Welt anders.



d2_12 - Ann-Vanessa Ruffer

Ann-Vanessa Ruffer

Rangezoomt

Anders als die Ansicht unter dem Mikroskop, in der Bakterien und anderen Organismen wie bunte ungeahnte Wunderwelten erscheinen, lassen sich in meinen Bildern die fotografierten und digital bearbeiteten Motive wage erahnen und doch bleibt am Ende ein Fragezeichen – und das, obwohl sie jeder schon mal gesehen hat.

Man hat eine innerliche Ahnung von dem, was zu sehen ist und erkennt es doch nicht.

Ich sehe und zeige die Welt anders.
Die verkohlte Fettschicht der Pfanne oder die Lamellen der Plastik-Wärmeflasche dienen mir als Bildquelle.

Mal ist die Alufolie aus dem Küchenschrank vor der Linse, mal ein zerbrochenes Trinkglas, Ostereierverpackungen oder schlichte PET-Flaschen.

d2_1 - Ann-Vanessa Ruffer

Für das Auge eines normalen Betrachters vielleicht nicht der Rede wert und bestimmt kein Bild wert – doch ich, eine junge Künstlerin aus der Eifel mit Wurzeln in Bayern, betrachte die Welt ein wenig anders. Auch das Unwichtigste kann schön sein!

Das Pfannenfett ist mit seiner Struktur dienlich für ein Bild das an das Universum erinnert. Alufolie gibt dem Bild eine ungeahnte Haptik obwohl es nur ein Druck ist.

Entscheidend für das Bild ist der Prozess.

An der ungeahnten Schönheit der Bilder sind die technischen Hilfsmittel kaum Schuld.

Der veraltete CamCorder mit Fotofunktion, schießt wenn er in meinen Händen liegt, unerkennbares, scheinbar unbrauchbares Bildmaterial. Doch genau dann ist es für mich so wertvoll.

Je näher die Linse am Objekt, desto fantastischer das Ergebnis – solange es die Schärfe zulässt.

d1_11 - Ann-Vanessa Ruffer

Ab da kann die Verfremdungsarbeit einsetzen.
Mit digitalen Pinselstrichen und anderen Tricks zaubere ich nach und nach ein Bild nach dem Motto „ Aus Scheisse mach Gold“.

„Farbenprächtig, geheimnisvoll und groß sollen die Bilder an der Wand landen. Obwohl ich im Grunde nur Müll fotografiert und verändert habe!“ Ich bezeichne meine Arbeit als Bastelei.

Ein Stückchen hiervon, ein bisschen Kleber drauf und eine neue Fläche drüber, der Pinsel soll ebenso sein Werk vollbringen und Schritt für Schritt entsteht ein Bild, dass sich in Übergröße an jede noch so farbige oder karge Wand schmiedet.

Klingt wie ein Rezept, nur, dass ich dem Entstehungsprozess an sich den meisten Freiraum gebe. Doch auch wie bei der Kocherei hoffe ich am Ende, dass es allen schmeckt… Keine Regeln, nur ein zwei Hände und ein Augenpaar, die bunte Bilder machen.

Vollkommen unprätentiös – und digital.

Besuche die Webseite von Ann-Vanessa Ruffer: http://annvanart.weebly.com/


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